Aghinver - Panorama

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

12.10.2011 Umrundung von Enniskillen mit dem Dinghi und Ententraining mit dem R/C-Boot

Da unser Bootsurlaub dem Ende entgegen geht, haben wir es heute ruhig angehen lassen.

Zunächst wollten nach dem Frühstück den alten Kern von Enniskillen per Dinghi umrunden. Mit dem Boot geht dies leider nicht, da fünf Brücken "stören".
Enniskillen - Wasserwegekarte - Nur die Dunkelblauen Teile dürfen mit einem Kabinenkreuzer befahren werden

Also erkunden wir die hellblaue Fläche der Inselumrundung per Dinghi

Die Jugendherberge von Enniskillen

Ein cleverer Graureiher - er wusste, daß wir mit dem Dinghi nicht näher kommen können

Wir fahren durch den Springbrunnen von Enniskillen


Regenbogen vor dem Hauptquartier von Waterways Ireland und dem Touristenboot Kestrel (Falke)

Auf unserer Umrundung kamen wir von unserem stillen Liegeplatz zum Teil in strömende Gewässer. Wir sind unter anderem an der Jugendherberge, dem Springbrunnen, einem Graureiher (de sich nicht bewegen wollte, da er wusste, dass wir ihm nicht wirklich nahe kommen konnte) und der Polizeistation (mit Mauern aus der Zeit des Nordirlandkonflikts ==> ähnelt mehr einem Gefängnis) vorbeigefahren.
Als Rückweg haben wir uns den Hauptfluss ausgesucht. Die Strömung war immer noch sehr stark und an der engsten Stelle unter der alten Brücke sind wir nur Zentimeterweise bei Vollgas vorangekommen. Unser Problem traf aber auch das Touristenboot Kestrel (auf deutsch Falke).
Weiterhin Hochwassterströmung in Enniskillen, ....

... aber auch die Kestrel hat hier ihre Probleme

Hiernach wurden vom Küchenchef Enten angelockt und vom Kapitän mit einem R/C-Boot auf Schnellstarts trainiert.
Der Chefkoch (ACD) füttert die Enten - der Eigner und Erste Offizier (RD) ist dagegen.
Der Kapitän (AD) lässt sein drittes Boot zu Wasser - nach Inver Duke V und dem Dinghi

.... und motiviert die ein und andere Ente nach deren "Mittagessen" zum Schnellstart

Nach dem Besuch des Schwimmbads, dem Mittagessen und einem weiteren Stadtbummel haben wir uns auf zur Vermieterstation gemacht, da wir das Boot morgen früh zurückgeben sollen - LEIDER!
Das Wehr an der Schleuse Enniskillen ist überflutet
Auf Wiedersehen Enniskillen Castle!!

Hügel vor den Golfplätzen bei Enniskillen und neben Devenish Island

Dienstag, 11. Oktober 2011

11.10.2011 Auf jedem Bootsurlaub eine gute Tat & Hochwasser auf dem Erne

Natürlich kommt das Hochwasser auch auf dem Erne an. Nur hier verteilt sich das Wasser aufgrund der großen Fläche auf weniger Höhenzentimeter - Ausnahme Enniskillen, da hier alles Wasser durch muss - siehe unten.

Doch nun zu unseren guten Taten:
Im Herbst 2010 schleppten wir zwei Einheimische (Nordiren) ab, deren Motor ausgefallen war.
Im Frühjahr 2011 halfen wir einer Crew, die sich im Morast festgefahren hatte - Hinweis: erst nach Freigabe durch den Vermieter des havarierten Bootes
Unsere heutige gute Tat ist weniger heroisch, dafür können wir aber mit zwei kleinen guten Taten aufwarten.
Erstens: Meldung bei Waterways Ireland, dass der Steg in Tirraroe defekt ist - hier hat wohl jemand mit seinem Boot unter Vollgas abgelegt und vergessen vorher die Leinen zu lösen.
Ausgerissene Halterung auf Jetty

Hafenbettelhund mit Hundemarke (??)

Zweitens: Der Hafenbettelhund hat die Nacht neben unserem Boot verbracht. Morgens konnten wir erkennen, dass der Hund a) weiterhin sehr hungrig, b) verdreckt und c) eine Hundemarke trug. Wahrscheinlich hatte sich der Hund verlaufen. Somit sind wir zur Polizei und nannten dort die Details - eine Mitnahme ist nicht möglich, da Tiere an Bord verboten sind.

Das Angeln haben wir aufgegeben, da wir genug Fisch gegessen haben. Stattdessen genossen wir die vorbei fließende Landschaft - oder sind wir es, die vorbei fließen?
Zwei Inver Duken am Tirrarroe-Jetty

Stahlträgerbrücke über dem Erne

Nette Zweitwohnung - aber leider nicht unsere
Wir hatten Kühe, Pferde, Esel, Enten, Schwäne, Perlhühner, Fasane und weitere Tiere gesehen.

In Enniskillen, unserem Tagesziel, wollten wir noch ins Schwimmbad.
Die Anfahrt war etwas schwierig, da die Strömung in Erne hier noch stärker als im SEW war.

Somit mussten wir von der Vorgabe Minimal-Drehzahl abweichen, da diese Motorstärke zu gering für die Strömung war. In umgekehrter Richtung war demzufolge Standgas schneller als Vollgas ohne Strömung.

Montag, 10. Oktober 2011

10.10.2011 Hochwasser auf dem SEW

Nach dem Frühstück schauten wir uns in Houghtons Shore etwas um - gestern war etwas schattig (oder dunkel).

Gegenüber dem Frühjahr bzw. dem letztem Herbst ist der Wasserspiegel rund 1m bzw. 1,5m höher.

Die Anleger ragen kaum noch über den Wasserspiegel hinaus.
Anleger Houghtons Shore bei Hochwasser
Zwischendurch gab es viel Abwechslung durch Landschaft, Huftiere und Vögel.
... und da kommt auch noch das Eselchen und wackelt mit dem Po .....


In Bollyconnel reichte die Brücke im Frühjahr noch für unseren Geräteträgerbogen - heute haben wir nur noch 3,3 Meter - die Oberkante unserer Scheiben ist 3,2 Meter - mal sehen was gleich passiert.
Die Oberkante der Scheiben am Außensteuerstand soll 3,2 m hoch sein.

Wir liegen aktuell vor der Brücke und sitzen im Angler Rest, da es hier Essen, Getränke, Strom für Laptops sowie free WiFi-Zugang gibt - die Post für die Briefmarken ist auch nur zwei Häuser weiter.

Schnell noch einmal den Wassertank füllen, denn Gewicht zieht nach unten.
Das nächste Boot hinter uns muss warten bis der Wasserstand sinkt, da rund 3,4 Meter hoch.

Die Fahrt unter der Brücke war so knapp wie erwartet. Unser zweiter und dritter Offizier standen bereit, mit Bootshaken bewaffnet, um uns ggfs. durch die Ideallinie unter dem Bogen zu schieben - ein bremsen oder rückwärtsfahren war aufgrund der Strömung nicht möglich.

Da wir die Brücke schafften war unser Ziel für die Nacht Knockninny oder Tirrarroe.
Auf dem Weg dorthin haben wir die Natur genossen und eine Kuhherde vom Boot aus gejagt.
Diese Kuhherde wurde durch "aufmunternde" Schreie vom Boot aus gejagt.

In Tirrarroe begrüßte uns der typischer Hafenbettelhund - in diesem Fall kein Mischling sondern ein fast sortenreiner Irish Boarder Collie; die irische Variante des Deutschen Schäferhundes.
Irish Boarder Collie


Aber wie jeder Hafenbettelhund hatte auch dieser Hunger und wurde besser als der erste Offizier verpflegt - so zumindest die Meinung von RD.

09.10.2011 Schleusen was zeug hält - das Wetter soll schlechter werden

Im SEW sind auf den ersten 10 km 10 Schleusen davon eine Dreifach-Schleusenanlage zu überwinden.
Diese Strecke macht man am Besten wenn es nicht regnet.

Ab Nachmittag war aber Regen vorhergesagt. Somit haben wir uns in den SEW gemacht um so viele Schleusen wie möglich ohne Regen zu absolvieren.
Kajakfahrer auf dem SEW - aber: ab Rudern gegen die Starkströmung vergnüglich ist

In den letzten Tagen hat es im Norden wohl um einiges mehr geregnet als bei uns, da auf dem SEW das Wasser bei höherem Wasserpegel zum Teil regelrecht strömt.
Gestiegener Wasserspiegel am Wehr und erhöhte Wassermengen

Das letzte Stück zu unserem Nachtanleger Houghtons Shore erreichten wir mit der Dunkelheit. Da wir bereits mehrfach hier waren, kannten wir den Weg durch die Inseln über den See - Newbies sollten dies nicht nachmachen, da eine Nacht mit dem Anker auf dem vorgelagerten See ungemütlich werden kann.
Schwierig war es die Markierungspfosten für den Weg vom See in den Kanal und damit Houghtons Shore aus der Ferne auszumachen - in der Nähe strahlen zum Glück die Lampen vom Anleger.

Endlich angelegt! Der Hecht bruzzelt in der Pfanne (wie Mittags und gestern Abend), da fing es an wie aus Eimern zu regnen und dieses Wetter hielt fast die ganze Nacht an.

Samstag, 8. Oktober 2011

08.10.2011 Sonnenschein und Hechte


Erneut haben wir dem Dinghi den Hafenkanal versucht zu beangeln - unsere Fangquote war Null, aber wir hatten zwei "gesunde" Anbisse.

Die Sonne kam raus und wir machten uns auf den Weg zurück zum SEW.
Lough Key

Ehem. Tara Marina bei Kncovickar

Knockvickar Lock (Schleuse)
Kormoran - auf Wachposition für den nächsten Fisch

Nach der Schleuse fingen wir wieder an zu angeln.

Von nun an ging die Luzzi ab - die neuen Haken sind echt super.
Kaum gefahren hatten wir einen Anbiss der größeren Art, hiernach ein Hechtilein von 50cm und ca. 1,8kg - der musste sterben für unsere Bratpfanne.
Hiernach hatten wir drei Anbisse und einen Hecht, den wir rausholten - der war leider "nur" 30cm lang. Da wir keine Kindermörder sind (häh ... im Ulmener Maar oder dem Laacher See ist man froh über so einen Hecht) und ein Hecht dieser Größe mehr Arbeit macht als Essen einbringt, haben wir ihn wieder frei gelassen. Dies fällt unter das Stichwort catch and release (fangen und wieder freilassen).

Hiernach hatten wir ein fetten Fang, leider hatte er nach dem Drill noch zu viel Kraft. Er war fast im Boot, da setzte er sich auf Schwanzflosse und schüttelte sich in der Luft wie ein Weltmeister und kam frei - man ..... der hätte für mehre Mahlzeiten gereicht.

Nun war unser Jagdinstinkt geweckt. Rund zwanzig Minuten später hatten wir einen neuen Anbiss. Der Kerl zappelte sehr kräftig. Nach der letzten Pleite ließen wir uns Zeit mit dem Drill und fuhren statt dessen im Standgas langsam weiter. Nach ca. 10 Minuten kamen an die Kreuzung zum Shannon, da wir abbiegen mussten war geschicktes Fahren (AD) und angemessener Drill (RD) von Nöten.

Er kam näher ... und sah "eigentlich" mickrig aus. Hinweis: die Größe des Wobbler ist rund 12cm. Doch im Boot könnten wir seine echte Größe messen: wir haben hier aktuell unseren Größten mit 7,5kg bei 75 cm - der Kescher ist beim herausheben fast durchgebrochen.
Dies war ein Kampf!
Pikylein - 7,5kg (wow!!)
Unser heutiger Fang - das graue Teil ist unser Mülleimer

Hiernach gab es für alle Angelverbot - den mehr Fisch braucht man nicht und wollten wir auch nicht.

Nun liegt er bei uns in den Mägen bzw. im Kühlschrank; Dank an Mr. Gibbons, dem Metzger in Leitrim Village, der uns die beiden Hechte filetiert hat.
Mr Gibbons - der Mezger in Leitrim Village

07.10.2011 Tag der Regenbögen & der verlorenen Hechte


Das Wetter war toll, es gab sehr viele Regenbögen auf unserem Weg zum Lough Key.
Regenbogen über dem Shannon
Kreuzung vom Shannon in den Boyle River - Hechtgebiet!

Regenbogen auf dem Boyle River


Heute haben wir zum ersten Mal seriös geangelt, da hier verschiedene Faktoren zusammen kamen: gutes Wetter, eine relativ kurze Strecke und ein günstiges Hechtgebiet - okay, hier geben wir zu, daß wir keine Hardcore-Angler sind.

Vor der Schleuse mussten wir gegen die Strömung kämpfen. Wir durften aber direkt hochschleusen - auf dem Shannon werden anders als im SEW die Schleusenkammern durch Schleusenwärter (Lockkeeper) bedient.
Am nächsten Tag stellten wir fest, dass der Lockkeeper uns in seiner Mittagspause schleuste - soweit wir aber mit bekommen haben, waren es gestern ohnehin nur drei Boote ==> ergo: fast den ganzen Tag Pause gehabt.
Kirche auf einer Insel auf dem Lough Key

Unsere neuen Wobbler (Hechtköder) liefen gut mit der Minimumgeschwindigkeit unseres Bootes - im Frühjahr tauchten die alten Wobbler erheblich schlechter.

Somit erreichten wir fünf Hechtanbisse. Leider konnten sich die Hechte allesamt wieder befreien. Konsequenz wir mussten aufrüsten.

Hierzu sind wir drei Kilometer vom Anleger Boyle nach Boyle (down town) gerollert - aber dies wollten wir ohnehin, um uns die Abbey und das Städtchden anzuschauen.
Boyle Abbey - wird aktuell Stein-für-Stein restauriert

Unser Fuhrpark in den Häfen und an den Anlegern

Unser Shopping-Erfolg waren drei neue Wobbler - der dritte Wobbler war umsonst, mehrere scharfe Drillingshaken, eine Seidenkrawatte, 3*2 Liter Mineralwasser und Vollkorntoastbrot.

Hiernach wurde der fängige Wobbler mit neuen Drillingen ausgerüstet - dito sein blauer Zwillingsbruder.
Hiernach sind wir mir der Dinghi nochmals den Hafenkanal abgefahren - leider hatten wir keinen weiteren Biss.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

06.10.2011 Sturmwarnung für die nächste Nacht

Wir sind im Sonnenschein aufgewacht, haben gefrühstückt und sind losgefahren.
Unser Ziel Boyle am Ende des Lough Keys.
Hotel Marina in Leitrim Village

Unterwegs hat das Wetter gedreht und es wurde windig. Mit dem Wind kamen grauen Wolken und es regnete - nur so viel, dass "der Staub nicht aufsteigt". Der Wind war aber weiterhin so stark, dass Wolken sich gegen Sonnenschein austauschten. Dies passierte mehrfach und so wurden wir zum Weltrekordhalter im Ab- und vor allem Aufbau des Verdecks.
Boyle River

Unser Mittagessen war an Bord (wieder prima PD und ACD) an der neuen Tara-Marina. Hier haben wir auch unsere Wasservorräte aufgefüllt, e-mails (RD) per WiFi geprüft und haben den Hinweis erhalten, daß es für diese Nacht eine Sturmwarnung gibt.
Konsequenz: Boyle wurde gestrichen, da es auf dem Lough Key keine sturmsicheren Anleger gibt. Also machten wir uns wieder zurück nach Leitrim-Village.
Unser Anleger ist immer noch frei - KLASSE!
Heute haben wir unseren ersten Eisvogel gesehen - entdeckt durch ACD.

05.10.2011 14 Schleusen und 5mal das Verdeck ab- und wieder aufgezogen

Das Wetter war bis auf die Mittagspause angenehm: Sonne maximal etwas Nieselregen, jedoch war es ziemlich windig.
Schleuse im SEW
Am SEW

Wir haben bis zum Einbruch der Dunkelheit geschleust (eigentlich war es schon dunkel) und sind gegen 20 Uhr in Leitrim-Village angekommen - entlang der letzten Schleusen wurden wir von "unserem" Waterways Ireland Mitarbeiter exklusiv betreut, der parallel mit seinem Auto fuhr; exklusiv deshalb, da keine weiteren Boots unterwegs sind .... man ist schließlich etwas seinen Lieblingstouristen schuldig :-).
Es wird langsam Dunkel auf dem SEW

Das Verdeck bzw. der Arch (Geräteträgerbogen) musste ein paar Mal wegen zu niedriger Brücken umgelegt werden.
Zum ersten Mal konnten wir Abends am öffentlichen Anleger in Leitrim Village anlegen, da Waterways Ireland endlich die vielen dauerparkenden Privatboote "motiviert" hat, sich endlich eigene Dauerparkplätze zu suchen - alternativ drohte Abschleppung und Bußgeld.
Der Anleger ist sehr ruhig und windgeschützt. Als weiteren Pluspunkt sind vier Pubs, drei Restaurants, zwei Take-Aways und Shops zu nennen und dies für nur rund 600 Einwohner des "Kerndorfes".

Dienstag, 4. Oktober 2011

04.10.2011 Riesensteak in Ballyconnell

Heute morgen sind wir von Enniskillen in Richtung Shannon-Erne-Waterway losgefahren.
Enniskillen verabschiedet sich mit angenehmen Wetter.
Enniskillen Castle - mit Personen im Vordergrund siehe http://www.abcboats.com/gallery#http://www.abcboats.com/images/73.jpg
Wir sind durch den Upper Lough Erne in den Shannon-Erne-Waterway (SEW) hineingefahren.
Zu unserer Freude kam uns die Inver Princess IV entgegen - dies war unser (AD und ACD) erstes Boot im Herbst 2010.
Inver Princess IV und Spitze der Inver Duke V
Zoooooom im Photo auf die Inver Princess IV

An der ersten Schleuse im SEW erwartete uns eine weitere, aber negative Überraschung: von Okt bis März sollen den Schleusen nur noch bis 17:30 Uhr aktiv sein.
Mit etwas Übergeschwindigkeit (der Kanal "erwartet" 5km/h) haben wir die zweite Schleuse und damit Ballyconnell erreicht. Gegen 18 Uhr ergab unsere Prüfung per Dinghi (Rückfahrt zur Schleuse und Rückfrage bei einem Einheimischen), dass diese Aussage zumindest technisch nicht stimmt ==> Schleusen sind im SEW weiterhin bis 20 Uhr aktiv, jedoch wird es ab 19 Uhr dunkel und das große Hinweisschild gilt "nur" für den gemeinen, nicht vorausplanenden Touristen.
Dieses Wissen werden wohl in den nächsten Tagen nutzen. Dennoch blieben wir heute in Ballyconnell, da es hier das "Anglers Rest"-Restaurant gibt.

Warum will RD hier einkehren? Ganz einfach: hier hat das (gut abgehangene) Sirloin Steak ca. 500gr. und reicht für Vater und Sohn oder Mutter und Tochter.
http://anglersrest.ie/gallery.html - Seite ist noch im Aufbau - bzw. facebook: anglersrest ballyonnell

http://anglersrest.ie/gallery.html - Seite ist noch im Aufbau - bzw. facebook: anglersrest ballyonnell

Weiterhin haben wir hier WiFi-Zugang und auf die Sperrstunde wird "aufgrund der Feiervorbereitung" nicht auf eine Viertelstunde bzw. ein paar weitere Minuten geachtet.

03.10.2011 Wir rocken/reiten den Lough Erne - oder der uns?!

Nachts drehte der Wind auf.
Unser erstes Ziel war Castle Archdale.
Die Wellen waren aber für bekennende Landratten erheblich zu hoch (geschätzt 100cm - evtl. auch mehr).
Wind und Wellen sind heftig und wurden noch heftiger.
Wir sahen als einzige, "einfache" Richtung den Weg gegen die Wellen, quer über den See in Richtung Tully Castle - immer hinein in die Wellen - ein "linksabbiegen inkl. Wellen über die Breitseite" erschien uns weniger attraktiv, obwohl das Boot dies angeblich aushalten soll.
Der erste Küchenchef reklamierte zwischendurch, wir (RD und AD) sollten doch bitte etwas vorsichtiger fahren, es wären (angeblich) zwei Gläser aus dem Regal gefallen, welche aber aufgefangen wurden.
Auf der wellenarmen Westseite drehten wir uns und fuhren bis zur Gut-/Schlechtwettergrenze.
Hiernach drehten wir wieder zur Ostseite mit dem Wind im Rücken.
Von Kesh nach Castle Archdale mit einem kleinen Umweg.
Am späten Vormittag sind wir nach Devenish Island weiter gefahren. Devenish Island war während der Keltenzeit eine der europaweit führenden christlichen Klosteranlagen und besitzt auch noch heute einen vollständigen Rundturm, Kirchen- und Grabanlagenreste "und" Jetty für Bootsanleger.
Devenish Island und ACD
Nach dem Mittagessen an Bord (gut gemacht PD und ACD!) sind wir am frühen Nachmittag nach Enniskillen gefahren, um dort unseren Bordproviant und unsere Halloween-Kostüme zu vervollständigen.
Anmerkung: Weihnachtsbäume haben wir auch schon in einem Laden gesehen.
Abendessen und Getränke im Wetherspoon waren sehr gut und preiswerter als erwartet.

02.10.2011 Der große See ("Broad Lake" - Lower Lough Erne) gehört uns!

Die Sonne schien etwas und der Wind bläst nur leicht.
Demzufolge haben wir uns auf den Lower Lough Erne gemacht.
Hinweis: Der Laacher See ist hiergegen nur eine "Pfütze", dies gesagt ohne respektlos zu sein, denn bei Wind kann es auch auf dem Laacher See ungemütlich werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lough_Erne#Lower_Lough_Erne

Unser Ziel ist der Anleger Castelcaldwell.
Das Jetty ist sehr schön gelegen. Wir dachten, dass dies ist ein einsamer Anlegepunkt sei, da ohne Ort, Pub oder Shop - weit gefehlt. Es gab fast soviel Betrieb wie auf der Autobahn - je von der Ufer- und der Seeseite.
Der Waldwanderweg ist eine tolle Abwechslung, da ein Halbinsel-Uferrundweg. Jedoch sollte man aber auch auf den Boden schauen, da hier viele Hunde ausgeführt werden.
Die Nacht haben wir in Kesh verbracht - Essen im Lough Erne Hotel ist empfehlenswert.

01.10.2011 Bootsübernahme

Vor der Bootsübernahme waren wir gut in The Linnen Hall, Wetherspoon, Enniskillen frühstücken.
Wethersppon - Frühstück um 8:30 Uhr  - hier kein Thema

Bereits um 10 Uhr stand unsere Inver Duke V (mit Voranmeldung) bereit - Photo siehe unten.

Hiernach stand Auto ausladen und Einkaufen im Tesco und ASDA an.

So .... nun kann der Urlaub beginnen!

Wir sind sehr gemütlich nach Lusty Beg Island, inkl. Inselumrundung, getuckert.
Im Insulpub-/Restaurant haben wir göttlich (Steak, Fisch und Hühnchen) gegessen und sind mit der Welt zufrieden zu Bett gegangen.

Leider hat es in der Nacht plötzlich angefangen laut zu klopfen.
Warum?
Der Wind hatte gedreht und die leichten Wellen schlugen zwei schwer erreichbare Fender im Takt der Wellen an das Boot.
Einer musste raus, dass Problem zu finden und zu lösen - zum Glück war ich (AD) das nicht.

30.09.-01.210.2011 Beschwerliche Anfahrt

Die Anfahrt über Belgien zum Eurotunnel in Calais, durch England und Wales, mit der Fähre Holyhead - Dublin und hiernach nach Aghinver war anders als geplant, da viel anstrengender.
Dies lag im wesentlichen an der englischen Grenzkontrolle am Eurotunnel und den vielen Unfällen, Staus, Sperrungen und Fahranfängern in England ...... was passiert wohl dort während der Olympiade 2012?
In Dublin begrüßte uns ein Platzregen der besonderen Art.
Hiernach verlief die Rest-Fahrt flüssig.