Aghinver - Panorama

Aghinver - Panorama
Aghinver - Panorama

Donnerstag, 6. Februar 2014

11.10.2013 - Blühende Fuchsienhecken und 3:0 für Deutschland vs. Irland

Route: Richmond Harbour bis Leitrim Village - 6,8 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter genial,
  • Fünf Boote gekreuzt, davon vier Privatboote und das eine Mietboot wurde bereits gestern in dieser Statistik gezählt,
  • Eisvögel: RD 4, AD 2, PD2, ACD 1 und
  • nicht geangelt.

Gestern Abend war es dunkel als wir das Boot festknoteten und der Grill warf nicht wirklich viel Licht auf die Umgebung. Von daher war es eine positive Überraschung als wir am Morgen den Vorhang zurückzogen und blühende Fuchsienhecken (es ist immerhin fast Mitte Oktober) vor unserem Boot vorfanden.
Wasser haben wir heute morgen nicht aufgefüllt - bringt hoffentlich ein paar Zentimeter.
Wir waren noch unschlüssig, wo wir heute Abend sein wollen: Roosky, Dromond, Drumsna oder Jamestown, Carrick-on-Shannon oder evtl. - und dies wäre unsere Prio 1-Option - Lock 17 Pub in Leitrim Village, aber egal wo, wir wollten uns das WM-Quali-Spiel Deutschland vs. Irland anschauen.

Der Camlin River war wie immer ein Highlight, aber 10-20 cm mehr Wasser unter dem Kiel hätten den Spaß beflügelt. Dennoch erreichten wir ohne Probleme den Shannon - bis auf 2-3mal mit 0,0m Tiefenmessung, aber hier hatte das Tiefenmessgerät genug Angstreserve und wir wurden "nicht angehoben" => Jawohl es gab - wie gestern vom Schleusenwärter bestätigt - genug Wasser im Camlin River.

Zurück im Shannon und nach der Schleusung in der Roosky-Schleuse parkten wir wieder an der Tanke, riefen den Besitzer im Urlaub an, dieser seinen Buddy und nach10 Minuten floss der Diesel in den Tank. 146,65 Liter bzw. 175,83€ später waren wir positiv erstaunt über den geringen Verbrauch - 2,5 Tage fast ausschließlich mit Vollgas gefahren und der Verbrauch betrug nur 6,06 Liter Diesel pro Motorstunde. Dies sind nur 25% mehr ggü. Teillast.
Wow, da hatten wir in der Vergangenheit schon andere Ergebnisse. Somit ein Lob an unseren Vermieter: Das Boot als auch die installierte Motorentechnologie ist nur ein halbes Jahr alt - vor drei oder fünf Jahren hätten die Daten anders ausgesehen!

Unser Mittagessen nahmen wir verspätet in Dromond ein. Die Sonne schien, die Einweggrills und das Grillgut glühten, es gab Guinness bzw. Limonaden. Mütter kamen mit ihren Kindern im Kinderwagen vorbei. Eine kommentierte das Gesamtbild nach einem Blick auf das Boot und die Grills mit ".. thats must be paradise!" Stimmt und wir fühlten uns ... wie im Urlaub.

In Jamestown hoben wir den einzigen Geocache und fuhren mit Vollgas (bzw. Teilgas entlang der Häfen) weiter, vorbei durch Carrick-on-Shannon bis Lock 17 (Pub) in Leitrim Village. In Carrick-on-Shannon bat uns während des Vorbeifahrens eine irische Crew, die ihr Boot zurück geben musste, per Zuruf (unsere kleine Deutschlandfahne wurde wohl doch erkannt), dass WIR nicht wirklich gewinnen müssten - unsere Anwort war, daß wir noch drei Punkte für die WM-Quali brauchen  ( ... und in Gedanken: besser heute gegen Irland als in wenigen Tagen in und gegen Schweden..).

Lock 17 hat unser Senior "alleine geschleust".
D-IRL in Köln - in Köln war es kalt, feucht, nass - hier dagegen war es in der Nacht kühl aber trocken. Wir legten unser Boot am alten Anleger, also direkt vor Lock 17, an. Die Juniorin war die einzige die ihr Deutschland-Shirt dabei hatte. Für "drüber" trugen wir die irischen Rugby-Jacken oder -Kapuzenjacken mit den Connacht-Farben und -Symbolen aus dem Lidl, die wir am 07/10 in Carrick-on-Shannon kauften.
Das wir Deutsche sind, war natürlich aufgrund der Flagge am Bug und der Jahreszeit (Kinder in Deutschland haben Herbstferien) vorab bekannt. Von daher war es auch keine Überraschung, daß unter der Connacht-Jacke der Juniorin ein Deutschland-Shirt hervor kam.
Wir hatten einen netten Abend in der Kneipe, da die meisten Iren nicht ernsthaft einen Sieg ihrer Mannschaft in Köln erwarteten. Parallel dazu gab es ein Rugby-Spiel in dem Ulster gegen ein US-Team spielte.
Und am Ende des Tages/Spiels "musste/sollte" unser Senior seine schwarze Connacht-Rugby-Jacke (5 Minuten getragen; vor wenigen Tagen erst gekauft - es hing sogar noch das Preisetikett an der Kragenhakenschlaufe) zum Selbstkostenpreis abgeben, was er zwei Tage später (vorübergehend) bereute, da die Temperatur außen sank. Egal, die Stimmung war Klasse und alle hatten Spaß.

Speiseplan: 
  • Frühstück: aufgebackene Baguetten mit Marmelade, Wurst oder Käse und Spiegeleiern
  • Mittags: Mais, Rusher und Brot gegrillt
  • Abends: Steinofenpizza vom Lidl - damit ist jetzt aber Schluß (so der Senior); stimmt, denn der nächste Lidl ist in Carrick-on-Shannon (zurückfahren) oder in Enniskillen (und hier gibt es Weatherspoon, oder ...).
Blühende Fuchsienhecken Mitte Oktober
End of Nvigation - Richmond Harbour
Abfahrt aus Richmond Harbour
Gegenverkehr im Camlin River - Schwanenfamilie

Anfahrt Schleuse Roosky
Teil der Wehranlage der Schleuse Roosky
"windgeschützte" Grillstation
Dromond - "dies und noch mehr steht da so 'rum" (I)

Dromond - "dies und noch mehr steht da so 'rum" (II)
Dromond - "dies und noch mehr steht da so 'rum" (III)
Erneut der Fluss und Wir (I)
Detail der Schleuse Jamestown Lock

Ein Wunsch-Zweit-Wohnsitz der Dinkelburghs
Bausünde nahe Carrick-on-Shannon? Laut Sat-Aufnahmen von
Google-Maps and ArcGis parken (noch) keine PKWs vor den Gebäuden
Der Fluss und Wir (II) - Immer der Sonne entgegen

Mittwoch, 5. Februar 2014

10.10.2013 - Vollgasfahrt und Lough Ree-Niedrigwasser am Abend gespürt

Route: Ballinasloe bis Richmond Harbour - 8,8 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter genial,
  • Fünf Boote gekreuzt, davon ein Privatboot,
  • Eisvögel: AD 6, RD 6, PD 3, ACD 3 und
  • nicht geangelt.

Irgendwie wollten wir nach dem tollen Abend/Nacht heute nur das Wetter auf dem Wasser genießen.
Wir riefen den Schleusenwärter wie verabredet mit unserer Abfahrt an, damit - so sein Angebot - wir ohne Zeitverzug geschleust werden. Wir bestätigten ihm, dass seine Empfehlung hier zu bleiben die Beste war - er freute sich und bat uns für Ballinasloe und den River Suck inkl. Pollboy-Schleuse zu werben - was hier und im Bekanntenkreis getan haben und tun werden.

Unser Weg führte zurück über Shannonbridge, Clonmacnoise, Athlone, dem Lough Ree, Lanesborough, Camlin River mit der Clondara Lock bis Richmond Harbour.

Das Wetter war Sonnenschein satt, der Wind kam aus nördlicher Richtung - was gut für unsere Lough Ree-Überquerung ist.
Gegen 18 Uhr passierten wir Lanesborough und um kurz vor 19 Uhr erreichten wir die Clondara Lock. Da wir ca. 20 Minuten vorher den Schleusenwärter anriefen, der für Clonadara und Tarmonbarry zuständig ist, stand dieser für seinen letzten Job des Tages bereit und ließ bereits bei unserer Anfahrt das Wasser aus der Schleuse laufen.....
.....und dies war gut so. Der Senior hatte in einschlägigen Foren bereits von ungewöhnlichem Niedrigwasser für diese Jahreszeit auf dem Lough Ree gelesen. Tarmonbarry und Camlin sind schleusentechnisch effektiv der Beginn des Lough Ree.... kurz vor der Schleuse ist der Wasserweg/Kanal aus Steinen gemauert. Die Wassertiefe sank laut Tiefenmesser auf Werte unter 0,5m.
Wegen des Niedrigwasser hatten der Kapitän und der Senior zwei Regeln definiert: Ab 0,4m Tiefe Reduzierung der Motordrehzahl auf max. 1400 Umdrehungen, denn ein schnelleres Boot geht mit dem Bug nach oben und mit dem Heck nach unten ==> Risiko: Aufsetzen bis zu Schrauben- oder Lenkungsschäden. Sofern das Tiefenmeßgerät weniger als 0,2m anzeigte und dies passierte in diesem Urlaub mehrfach war die Regel: Geringste Motordrehzahl und ggfs. auch kurz im Leerlauf driften.
Das Tiefenmeßgerät nannte 0,5m, dann 0,4m, ... und zum Schluss auch 0,0m. Die Spannung an Bord war hoch. Plötzlich hatten wir das Gefühl, dass das Boot hinten ganz leicht angehoben wird und dies passierte noch zweimal und jeweils geringfügig höher - wir waren wegen Wassermangel mit dem Kiel aufgesetzt und rutschten nun über die vermoosten und allgenglitschigen Steine. Das aus der Schleuse heraus fließende Wasser half und wir konnten letztendlich ohne Probleme einfahren. Zum Glück, denn ein Umdrehen wäre nicht möglich gewesen. Der Schleusenwärter versicherte uns in der Schleuse, dass im Camlin River genug Wasser sei.
Die Fahrt setzten wir durch den "Camlin-River-Baumdickicht-Tunnel" links, rechts und über dem Kanal fort und erreichten kurz vor der Dunkelheit Richmond Harbour. Hier grillten wir und beendeten den Abend mit Spielkarten.
Während des Abendessens sprachen wir über Lösungen, für den Fall, wenn wegen anhaltendem Niedrigwasser wir uns tatsächlich festfahren würden. Uns viel sofort eine "altbekannte" Lösung und eine weitere Lösung zur Reduzierung des Gewichtes und damit des Tiefgangs ein. Unsere Inver Queen hat als Broom 370 einen Tiefgang laut Hersteller von 1,02m und eine Verdrängung von 8 to.. Der Trinkwassertank fasst 400-500Liter. Ein Ausspülen des Trinkwassers in den Kanal würde mehr als 5% der Verdrängung und damit schon einige Zentimeter erreichen (dies wurde von den Seniors auch bereits 1996 erfolgreich praktiziert, weil der Senior das damalige Boot im Morast fest fuhr, nur um einen Schwan "näher an die Linse zu bekommen" - es dauert aber einige Zeit bis die Wassertanks über hinaus gehängte Duschschläuche und Küchenspüle geleert sind.) plus als weitere Lösung Verlagerung von Gewicht - und Menschen sind "pro Stück" am beweglichsten und schwer - ins Dinghi, um weitere Zentimeter zu gewinnen.
Die gute Nachricht: weder heute noch bis zum Schluss des Urlaubs war so etwas notwendig - Reduzierung der Drehzahl/Geschwindigkeit hat immer gereicht :-))

Gestern und Heute hatten wir den "Hebel auf dem Tisch" (Vollgasfahrt) - morgen werden wir in Roosky wohl die Rechnung, besser Tankrechnung erhalten - aber beide Tage waren es wert ;-)

Speiseplan:
  • Frühstück: Toast mit Marmelade, Wurst und Käse
  • Mittags: Steinofenpizzen (während der Fahrt)
  • Abends: gegrillt: Mais, Rusher und Brot

Letzter Blick auf Ballinasloe
Wehrabfluß an der Pollboy-Schleuse

Pferde auf den Wiesen - typisch für die Gegend um Ballinasloe
Bogenbrücke in Shannonbridge

..... heute immerhin noch ein Zaunpfosten
Cruising the Shannon (I)
Cruising the Shannon (II)
Ehemalige Normannenburg bei Clonmacnoise

Clonmacnoise
Athlone

Schleuse in Athlone

Auf dem Lough Ree

Shannon- / Lough Ree-Marker ==> es fehlt etwas an Wasser
Lanesborough

Der Fluß und Wir - Abendimpression (I)
Der Fluß und Wir - Abendimpression (II)

Der Fluß und Wir - Abendimpression (III)
Einfahrt in den Camlin River

09.10.2013 - Ein toller Bootstag und Great Craic in Ballinasloe

Route: Hodson Bay Hotel bis Ballinasloe - 6,2 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter gut bis sehr gut - keine Regenbögen,
  • nur ein Miet-Boot gekreuzt,
  • Eisvögel AD 5, PD 4 und RD 3
  • nicht geangelt.

Schleuse Athlone: Nun ja, die Seniors waren und wir alle werden wohl nie Fans des Schleusenpersonals in Athlone werden - da sind doch erhebliche Unterschiede zu den nördlichen Shannonschleusen ersichtlich.
Demzufolge gab es auch kein Trinkgeld.
Ca. 50 Minuten später und unter den begeisterten oder kritischen Augen von rund 10 Touristen hatten wir die Schleuse perfekt aber vor allem endlich durchfahren.

Vor uns lag der Shannon mit ewig langen Wiesen, Rindern, Pferden, der Klosteranlage Clonmacnoise, Shannonbridge mit seiner alten Bogenbrückenanlage, dem River Suck mit seiner Pollboy-Schleuse und Ballinasloe - alles erscheint weit und offen. Ob wir in Ballinasloe oder Shannonbridge übernachten ist noch nicht entschieden.

Gegen 13 Uhr erreichten wir Clonmacnoise. Die Anfahrt flussabwärts ist ein optischer Genuss. Nur war der Wind hier wie des öfteren zu stark und wir mussten das Grillen auf abends verschieben.
Auf das Anlegen in Shannonbridge verzichteten wir, da es genau in diesen 5-10 Minuten die die Durchfahrt dauerte leicht zu regnen anfing. Ein Anlegen hätte ohnehin nur in zweiter Reihe funktioniert, da die Public Marina fast ausschließlich mit Privatbooten belegt war. Dennoch blieb dies eine Option für die Nacht, da die Pubs in Shannonbridge einen guten Ruf haben sollen.

Nahe dem Torfkraftwerk liegt die Mündung des River Suck.
Bevor es die Pollboy-Schleuse gab, war der River Suck nur ein kurzes Stück beschiffbar. Für uns alle war dies ein neuer Streckenabschnitt und wir konnten ihn bei tollem Wetter genießen. Auf den meisten Wiesen weideten Pferde, fraßen, spielten oder stellten sich ins Wasser. Man spürt die Nähe zum gerade abgelaufenen Ballinasloe-Pferdemarkt. Angeblich soll dieser Pferdemarkt der größte in der Welt sein und angeblich soll Napoleons weißes Pferd hier gekauft worden sein - ob dies stimmt .... wir wissen es nicht.

Der Schleusenwärter der Pollboy-Schleuse hatte wohl auf Arbeit gewartet und fing schon während unserer Anfahrt an die Schleuse für uns umzuschleusen. Wir hatten einen netten Plausch und wurden mit Tourist-Office-Prospekten versorgt und erhielten die Empfehlung die Nacht in Ballinasloe zu verbleiben.

Gelesen, gesagt, getan, wir blieben, vervollständigten unser Lebensmittelvorräte und genossen den Sonnenuntergang beim Grillen.

Heute Abend war laut Prospekt im "An Tain" (Pub) Musik angesagt. Dieser Pub war ganz in der Nähe zu unserem Boot - ca. 300m.
Wir waren gegen 21 Uhr im Pub, suchten uns die Logenplätze und surften im Internet.
Ca. 21:45 Uhr kam der erste Musiker, der war bestellt. Ca. 15 Minuten später kam der zweite Musiker ins Pub, der war auch bestellt. Ca. 20 Minuten später kam ein dritter Musiker ins Pub, der war nicht bestellt und fragte, ob er mitspielen darf - was er auch durfte. Noch etwas später kam ein Mann mit einer großen rot angemalten Radfelge und aufgeschraubtem Brett unter dem Arm ins Pub - der war auch nicht bestellt.
Die Stimmung war spitze und der Bär steppte - nein es war nicht der Bär sonder Kevin Cunniffe wie sich später herausstellte - dieses Video zeigt - noch besser als der Link im Update-Post - wie das ungefähr ab lief; Kevin erscheint in diesem Video nach ca. 50 Sekunden.
Bei uns im Pub als auch im Video: die Musiker spielten und Kevin tanzte bzw. versuchte weitere Mittänzer zu motivieren.
Great Craic (gesprochen crack) - nein nicht Drogen, sondern ugs. die Frage "wo was abgeht".
Die Atmosphäre war toll, der Pub voll, wir mitten im Urlaub und für morgen noch keine konkreten Pläne - also entschieden wir, dass heute die Ausnahme von der "Feierabend-"Regel gilt und Juniors (und Seniors) länger aufbleiben dürfen, um diese Party zu erleben und zu genießen.
Bevor wir "später" das Pub verließen, gab es zwischendurch noch Pommes und Chicken Wings sponsored by the Pub.

Speiseplan:
  • Frühstück: Aufgebackene Baguetten mit Wurst, Käse oder Marmelade
  • Mittags: Spaghetti mit Käsesauce
  • Abends: importierte Nürnberger Bratwürstchen, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
  • Nachtimbiss: Chicken Wings mit Pommes
Schleuse Athlone - wir versuchen die Suche nach dem
Schleusenwärter mit Photos abzukürzen - wir haben noch einige mehr :-(
Athlone - ex-Kirche & seit geraumer Zeit "Neu-"Restaurant

Cruising the Shannon (I)
Cruising the Shannon (II)

Cruising the Shannon (III)
Anfahrt auf Clonmacnoise
Shannon - hier Rinder == River Suck - hier Pferde
Cruising the Shannon (IV)
River Suck (I) - hier waren wir noch nie
River Suck - Auslauf des Wehrs der Schleuse Pollboy-Lock
River Suck - Schleuse Pollboy Lock
River Suck (II) - hier waren wir noch nie
River Suck - hier Pferde == Shannon - hier Rinder
Anfahrt auf Ballinasloe
Rechts End of Navigation für den River Suck; bzw. mit Blick auf den jungen
Pfosten ist ersichtlich, daß der Wasserstand normalerweise höher ist
End of Navigation im Hafen von Ballinasloe vor einem Bachzulaufs
PS Beim googeln nach Kevin Cunniffe entdeckten wir, dass im November 2009 dieser harmlose Bach (scheinbar) größer und tiefer als der River Suck heute war. Im Video erkennt man (hoffentlich/wahrscheinlich) die Brücke und nur die Brücke.

Montag, 3. Februar 2014

08.10.2013 - Hodson Bay Hotel im Lough Ree

Route: Albert-Lock nach Hodson-Bay-Hotel im Lough Ree - 6,9 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter: etwas Nieselregen aber meistens mittelprächtig bis gut
  • Neun Boote getroffen/gekreuzt, davon nur ein Privatboot (wahrscheinlich Mietboote-Rekord) - sprich es ist sehr wenig auf den Wasserwegen Irlands los.
  • Eisvögel: AC 1 und PD 1

Gegen Mittag erreichten wir Roosky. In Roosky haben wir dreimal die Fahrt unterbrochen. Zunächst grillten wir und hatten zusätzlich eine kleine Wartezeit für das Anheben der Hebebrücke, hiernach legten wir erneut an, tankten Diesel und Wasser auf, vervollständigten unsere Vorräte und ließen uns letztendlich schleusen.

Tanken in Roosky provoziert hier und da Internet-Postings z.T. mit Aussagen wie "billige Qualität" oder "Risiko von Wasser im Tank", etc.. Doch eigentlich geht es nur um die Frage, warum die Tanke in Roosky und die der ehemaligen Tara-Marina im Lough Key so viel günstiger ist, denn der Preis ist mit 1,199€/l scheinbar unschlagbar ggü. dem Bootsvermieterstandartpreis i.H. von 1,60€/l.
Der Grund ist einfach, Roosky verkauft seinen Diesel ohne "Bootsteuerzuschlag", den inländische Boote zahlen müssen. Diese Abgabe wird entweder pauschal von der Tanke für jeden Tankvorgang abgeführt oder von inländischen Bootseigentümern per Tankbuch erfasst und jährlich nachträglich erklärt. Für die Bootsvermieter sind Tankbücher verständlicherweise keine Option und neben den Bootvermietertanken gibt es nur noch Roosky und Ex-Tara.
Uns kann dies egal sein, da "unser Boot" aus Nord-Irland ist und somit eine Dieselsteuer für inländische Boote nicht zwingend abzuführen ist.
Doch bevor der Diesel in den Tank floß gab es eine kleine Schwierigkeit. Der Besitzer der Tanke mit Fischereizubehör war im Urlaub im Ausland und hinterließ an der Tür nur seine Mobilfunknummer. Kurzer Anruf bei ihm, dieser dann einen Anruf bei seinen Mitarbeiter oder Kumpel oder Nachbar und 5-10 Minuten später kam ein Wagen angeschossen mit einem Fahrer, der über alle notwendigen Schlüssel und das Kreditkartenterminal verfügte.
Nach 111,76l sprich 134€ war der Tank wieder voll. Dies entspricht einem Verbrauch von 4,82l pro Motorstunde ==> nicht übel, aber wir fuhren ja die meiste Zeit mit reduzierter Drehzahl.

An den Schleusentoren in Roosky und Tarmonbarry sind ein Emerald-Boot bzw. Vögel auf zuviel Tuchfühlung gegangen - Photos siehe unten; wobei wir nicht auszuschließen wollen, daß das Vogelnest ein Fake sein kann - die Eiergröße entspricht der Größe von Enten- aber auch von Hühnereiern.

Unterwegs haben wir u.a. zwei Roscommon-Class-Boote von Carrick Craft gekreuzt. Beide Boote waren außerhalb der markierten Wasserwege unterwegs, wohl um auch noch den letzten Hecht zu fangen. Entweder einfach nur so und/oder aufgrund des Niedrigwasser fuhr sich ein Boot fest und konnte sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien. Sie mussten warten, bis das Partnerboot per Tel-Anruf zurück gerufen wurde.

Der Lough Ree zeigte sich von seiner freundlichen Seite, da der Wind nicht stark blies. Die Seniors waren vor ca. 20 Jahren das letzte Mal auf dem Lough Ree unterwegs - für die Juniors war es das erste Mal auf diesem See. Unser heutiges Etappenziel war das Hodson Bay Hotel mit seinem windstillen Anleger und seiner angenehmen Bar.
Auf dem Weg zu unserem Etappenziel entdeckten wir unbekannte Zeichen, je ein gelbes Kreuz mit dem Aufdruck "Danger". Die Bedeutung wurde uns im Hotel erklärt: Dieses Areal kann für militärische Schießübungen genutzt werden.


Speiseplan:
  • Frühstück: keins - dafür haben wir zu lange geschlafen
  • Mittags: Mais, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
  • Abends: importierte Nürnberger Grillwürstchen, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
Schleusentor in Roosky - Emerald Star euer Fender ist hier
Schleusentor in Tarmonbarry - Fake (Hühnereier) oder Echt (Enteneier)
Bausünde bei der Schleuse in Roosky - steht Gebäudeweise zum Verkauf, waren
aber schon vor der Rezession schwer zu verkaufen (Stichwort Shannon Quay)

Unterwegs auf dem Shannon (I)

Unterwegs auf dem Shannon (II)
Hebebrücke bei Tarmonbarry

Am Wehr bei der Schleuse in Tarmonbarry (I)
Am Wehr bei der Schleuse in Tarmonbarry (II)

Unterwegs auf dem Shannon (III)
Unterwegs auf dem Shannon (IV)
 
Unterwegs auf dem Shannon (V)
Unbekanntes Navigations-Zeichen auf dem Lough Ree

Grillvorbereitungen
Hodson Bay Hotel - Aussicht vom Boot

Sonntag, 2. Februar 2014

02.-07. Okt. 2013 - Update

Unsere bisherigen Einträge aus unserem letzten Irland-Urlaub haben wir editiert. Der Text wurde jeweils leicht überarbeitet und es gibt z.T. neue Photos.

Dies sind die Einträge auf der rechten Spalte, betreffen die Einträge aus Oktober 2013 und umfassen die Tage 02.10.2013 bis 07.10.2013.

Der Rest des Urlaubs wird in den nächsten Tagen veröffentlicht - 50% des Rests ist bereits im wesentlichen vorbereitet, verlangt aber noch nach der Freigabe des Kapitäns und die Auswahl der Fotos.

Ausblick: Ein Highlight unseres Urlaubs ist unser Abend in Ballinasloe. Hier trafen wir Kevin Cunniffe u.a. im An Tain als ungeplanter Singing-Pub-Bereicherung.