Aghinver - Panorama

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Mittwoch, 5. Februar 2014

09.10.2013 - Ein toller Bootstag und Great Craic in Ballinasloe

Route: Hodson Bay Hotel bis Ballinasloe - 6,2 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter gut bis sehr gut - keine Regenbögen,
  • nur ein Miet-Boot gekreuzt,
  • Eisvögel AD 5, PD 4 und RD 3
  • nicht geangelt.

Schleuse Athlone: Nun ja, die Seniors waren und wir alle werden wohl nie Fans des Schleusenpersonals in Athlone werden - da sind doch erhebliche Unterschiede zu den nördlichen Shannonschleusen ersichtlich.
Demzufolge gab es auch kein Trinkgeld.
Ca. 50 Minuten später und unter den begeisterten oder kritischen Augen von rund 10 Touristen hatten wir die Schleuse perfekt aber vor allem endlich durchfahren.

Vor uns lag der Shannon mit ewig langen Wiesen, Rindern, Pferden, der Klosteranlage Clonmacnoise, Shannonbridge mit seiner alten Bogenbrückenanlage, dem River Suck mit seiner Pollboy-Schleuse und Ballinasloe - alles erscheint weit und offen. Ob wir in Ballinasloe oder Shannonbridge übernachten ist noch nicht entschieden.

Gegen 13 Uhr erreichten wir Clonmacnoise. Die Anfahrt flussabwärts ist ein optischer Genuss. Nur war der Wind hier wie des öfteren zu stark und wir mussten das Grillen auf abends verschieben.
Auf das Anlegen in Shannonbridge verzichteten wir, da es genau in diesen 5-10 Minuten die die Durchfahrt dauerte leicht zu regnen anfing. Ein Anlegen hätte ohnehin nur in zweiter Reihe funktioniert, da die Public Marina fast ausschließlich mit Privatbooten belegt war. Dennoch blieb dies eine Option für die Nacht, da die Pubs in Shannonbridge einen guten Ruf haben sollen.

Nahe dem Torfkraftwerk liegt die Mündung des River Suck.
Bevor es die Pollboy-Schleuse gab, war der River Suck nur ein kurzes Stück beschiffbar. Für uns alle war dies ein neuer Streckenabschnitt und wir konnten ihn bei tollem Wetter genießen. Auf den meisten Wiesen weideten Pferde, fraßen, spielten oder stellten sich ins Wasser. Man spürt die Nähe zum gerade abgelaufenen Ballinasloe-Pferdemarkt. Angeblich soll dieser Pferdemarkt der größte in der Welt sein und angeblich soll Napoleons weißes Pferd hier gekauft worden sein - ob dies stimmt .... wir wissen es nicht.

Der Schleusenwärter der Pollboy-Schleuse hatte wohl auf Arbeit gewartet und fing schon während unserer Anfahrt an die Schleuse für uns umzuschleusen. Wir hatten einen netten Plausch und wurden mit Tourist-Office-Prospekten versorgt und erhielten die Empfehlung die Nacht in Ballinasloe zu verbleiben.

Gelesen, gesagt, getan, wir blieben, vervollständigten unser Lebensmittelvorräte und genossen den Sonnenuntergang beim Grillen.

Heute Abend war laut Prospekt im "An Tain" (Pub) Musik angesagt. Dieser Pub war ganz in der Nähe zu unserem Boot - ca. 300m.
Wir waren gegen 21 Uhr im Pub, suchten uns die Logenplätze und surften im Internet.
Ca. 21:45 Uhr kam der erste Musiker, der war bestellt. Ca. 15 Minuten später kam der zweite Musiker ins Pub, der war auch bestellt. Ca. 20 Minuten später kam ein dritter Musiker ins Pub, der war nicht bestellt und fragte, ob er mitspielen darf - was er auch durfte. Noch etwas später kam ein Mann mit einer großen rot angemalten Radfelge und aufgeschraubtem Brett unter dem Arm ins Pub - der war auch nicht bestellt.
Die Stimmung war spitze und der Bär steppte - nein es war nicht der Bär sonder Kevin Cunniffe wie sich später herausstellte - dieses Video zeigt - noch besser als der Link im Update-Post - wie das ungefähr ab lief; Kevin erscheint in diesem Video nach ca. 50 Sekunden.
Bei uns im Pub als auch im Video: die Musiker spielten und Kevin tanzte bzw. versuchte weitere Mittänzer zu motivieren.
Great Craic (gesprochen crack) - nein nicht Drogen, sondern ugs. die Frage "wo was abgeht".
Die Atmosphäre war toll, der Pub voll, wir mitten im Urlaub und für morgen noch keine konkreten Pläne - also entschieden wir, dass heute die Ausnahme von der "Feierabend-"Regel gilt und Juniors (und Seniors) länger aufbleiben dürfen, um diese Party zu erleben und zu genießen.
Bevor wir "später" das Pub verließen, gab es zwischendurch noch Pommes und Chicken Wings sponsored by the Pub.

Speiseplan:
  • Frühstück: Aufgebackene Baguetten mit Wurst, Käse oder Marmelade
  • Mittags: Spaghetti mit Käsesauce
  • Abends: importierte Nürnberger Bratwürstchen, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
  • Nachtimbiss: Chicken Wings mit Pommes
Schleuse Athlone - wir versuchen die Suche nach dem
Schleusenwärter mit Photos abzukürzen - wir haben noch einige mehr :-(
Athlone - ex-Kirche & seit geraumer Zeit "Neu-"Restaurant

Cruising the Shannon (I)
Cruising the Shannon (II)

Cruising the Shannon (III)
Anfahrt auf Clonmacnoise
Shannon - hier Rinder == River Suck - hier Pferde
Cruising the Shannon (IV)
River Suck (I) - hier waren wir noch nie
River Suck - Auslauf des Wehrs der Schleuse Pollboy-Lock
River Suck - Schleuse Pollboy Lock
River Suck (II) - hier waren wir noch nie
River Suck - hier Pferde == Shannon - hier Rinder
Anfahrt auf Ballinasloe
Rechts End of Navigation für den River Suck; bzw. mit Blick auf den jungen
Pfosten ist ersichtlich, daß der Wasserstand normalerweise höher ist
End of Navigation im Hafen von Ballinasloe vor einem Bachzulaufs
PS Beim googeln nach Kevin Cunniffe entdeckten wir, dass im November 2009 dieser harmlose Bach (scheinbar) größer und tiefer als der River Suck heute war. Im Video erkennt man (hoffentlich/wahrscheinlich) die Brücke und nur die Brücke.

Montag, 3. Februar 2014

08.10.2013 - Hodson Bay Hotel im Lough Ree

Route: Albert-Lock nach Hodson-Bay-Hotel im Lough Ree - 6,9 Motorstunden

Zusammenfassung:
  • Wetter: etwas Nieselregen aber meistens mittelprächtig bis gut
  • Neun Boote getroffen/gekreuzt, davon nur ein Privatboot (wahrscheinlich Mietboote-Rekord) - sprich es ist sehr wenig auf den Wasserwegen Irlands los.
  • Eisvögel: AC 1 und PD 1

Gegen Mittag erreichten wir Roosky. In Roosky haben wir dreimal die Fahrt unterbrochen. Zunächst grillten wir und hatten zusätzlich eine kleine Wartezeit für das Anheben der Hebebrücke, hiernach legten wir erneut an, tankten Diesel und Wasser auf, vervollständigten unsere Vorräte und ließen uns letztendlich schleusen.

Tanken in Roosky provoziert hier und da Internet-Postings z.T. mit Aussagen wie "billige Qualität" oder "Risiko von Wasser im Tank", etc.. Doch eigentlich geht es nur um die Frage, warum die Tanke in Roosky und die der ehemaligen Tara-Marina im Lough Key so viel günstiger ist, denn der Preis ist mit 1,199€/l scheinbar unschlagbar ggü. dem Bootsvermieterstandartpreis i.H. von 1,60€/l.
Der Grund ist einfach, Roosky verkauft seinen Diesel ohne "Bootsteuerzuschlag", den inländische Boote zahlen müssen. Diese Abgabe wird entweder pauschal von der Tanke für jeden Tankvorgang abgeführt oder von inländischen Bootseigentümern per Tankbuch erfasst und jährlich nachträglich erklärt. Für die Bootsvermieter sind Tankbücher verständlicherweise keine Option und neben den Bootvermietertanken gibt es nur noch Roosky und Ex-Tara.
Uns kann dies egal sein, da "unser Boot" aus Nord-Irland ist und somit eine Dieselsteuer für inländische Boote nicht zwingend abzuführen ist.
Doch bevor der Diesel in den Tank floß gab es eine kleine Schwierigkeit. Der Besitzer der Tanke mit Fischereizubehör war im Urlaub im Ausland und hinterließ an der Tür nur seine Mobilfunknummer. Kurzer Anruf bei ihm, dieser dann einen Anruf bei seinen Mitarbeiter oder Kumpel oder Nachbar und 5-10 Minuten später kam ein Wagen angeschossen mit einem Fahrer, der über alle notwendigen Schlüssel und das Kreditkartenterminal verfügte.
Nach 111,76l sprich 134€ war der Tank wieder voll. Dies entspricht einem Verbrauch von 4,82l pro Motorstunde ==> nicht übel, aber wir fuhren ja die meiste Zeit mit reduzierter Drehzahl.

An den Schleusentoren in Roosky und Tarmonbarry sind ein Emerald-Boot bzw. Vögel auf zuviel Tuchfühlung gegangen - Photos siehe unten; wobei wir nicht auszuschließen wollen, daß das Vogelnest ein Fake sein kann - die Eiergröße entspricht der Größe von Enten- aber auch von Hühnereiern.

Unterwegs haben wir u.a. zwei Roscommon-Class-Boote von Carrick Craft gekreuzt. Beide Boote waren außerhalb der markierten Wasserwege unterwegs, wohl um auch noch den letzten Hecht zu fangen. Entweder einfach nur so und/oder aufgrund des Niedrigwasser fuhr sich ein Boot fest und konnte sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien. Sie mussten warten, bis das Partnerboot per Tel-Anruf zurück gerufen wurde.

Der Lough Ree zeigte sich von seiner freundlichen Seite, da der Wind nicht stark blies. Die Seniors waren vor ca. 20 Jahren das letzte Mal auf dem Lough Ree unterwegs - für die Juniors war es das erste Mal auf diesem See. Unser heutiges Etappenziel war das Hodson Bay Hotel mit seinem windstillen Anleger und seiner angenehmen Bar.
Auf dem Weg zu unserem Etappenziel entdeckten wir unbekannte Zeichen, je ein gelbes Kreuz mit dem Aufdruck "Danger". Die Bedeutung wurde uns im Hotel erklärt: Dieses Areal kann für militärische Schießübungen genutzt werden.


Speiseplan:
  • Frühstück: keins - dafür haben wir zu lange geschlafen
  • Mittags: Mais, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
  • Abends: importierte Nürnberger Grillwürstchen, Rusher und Brot individuell gegrillt und gewürzt
Schleusentor in Roosky - Emerald Star euer Fender ist hier
Schleusentor in Tarmonbarry - Fake (Hühnereier) oder Echt (Enteneier)
Bausünde bei der Schleuse in Roosky - steht Gebäudeweise zum Verkauf, waren
aber schon vor der Rezession schwer zu verkaufen (Stichwort Shannon Quay)

Unterwegs auf dem Shannon (I)

Unterwegs auf dem Shannon (II)
Hebebrücke bei Tarmonbarry

Am Wehr bei der Schleuse in Tarmonbarry (I)
Am Wehr bei der Schleuse in Tarmonbarry (II)

Unterwegs auf dem Shannon (III)
Unterwegs auf dem Shannon (IV)
 
Unterwegs auf dem Shannon (V)
Unbekanntes Navigations-Zeichen auf dem Lough Ree

Grillvorbereitungen
Hodson Bay Hotel - Aussicht vom Boot

Sonntag, 2. Februar 2014

02.-07. Okt. 2013 - Update

Unsere bisherigen Einträge aus unserem letzten Irland-Urlaub haben wir editiert. Der Text wurde jeweils leicht überarbeitet und es gibt z.T. neue Photos.

Dies sind die Einträge auf der rechten Spalte, betreffen die Einträge aus Oktober 2013 und umfassen die Tage 02.10.2013 bis 07.10.2013.

Der Rest des Urlaubs wird in den nächsten Tagen veröffentlicht - 50% des Rests ist bereits im wesentlichen vorbereitet, verlangt aber noch nach der Freigabe des Kapitäns und die Auswahl der Fotos.

Ausblick: Ein Highlight unseres Urlaubs ist unser Abend in Ballinasloe. Hier trafen wir Kevin Cunniffe u.a. im An Tain als ungeplanter Singing-Pub-Bereicherung.
 





Dienstag, 15. Oktober 2013

07.10.2013 - Auf dem Shannon ist Niedrigwasser

Route: Schleuse (Lock) 8 im SEW bis zur Albert Lock (Schleuse im 
Jamestown Canal) - 6,3 Motorstunden.

Zusammenfassung:
  • Wetter gut bis sehr gut.
  • Nur ein Boot getroffen/gekreuzt.
  • Keine Eisvögel gesehen und nicht geangelt.

Wir hatten Probleme mit der hinteren Bord-Toilette. Sie wurde vom Vermieter kurzerhand ausgetauscht.

In Carrick-on-Shannon legten wir in der privaten Marina gegenüber den Anlegern der Bootsvermietern an, da von hier kürzer zu Lidl. Lidl hatte Shirts und Jacken in den Farben der vier irischen Provinzen im Angebot.
Hiernach ging es rüber auf die andere Shannon-Seite zum einzigen Tradi-Geocache in Carrick-on-Shannon, um drei TBs auf die Reise besser Wettrennen zurück in die Eifel auszusetzen - Status siehe Link.

Die Albert-Schleuse im Jamestown-Kanal haben wir in der (starken) Dämmerung erreicht und im Stockdunkel unterhalb der Schleuse angelegt und die Nacht verbracht.

Speiseplan:
  • Frühstück: Rührei inkl. Salami und aufgebackene Baguetten.
  • Mittags: Kartoffelsuppe
  • Abends: Steinofenpizzen von Lidl - sind besser als befürchtet.
Entlang des SEWs (IV) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen

Der Herbst ist auch am SEW angekommen
Entlang des SEWs (V) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen
Rock-Cut im SEW
Entlang des SEWs (VI) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen

Zwei Schleusen aus dem 3er-Schleusenpaket (SEW)

06.10.2013 - Auf dem SEW (Shannon-Erne-Waterway)

Route: Ballyconnel  bis Schleuse (Lock) 8 im SEW - 5,9 Motorstunden.

Zusammenfassung:
  • Wetter von genial bis leichtem Regen - letzteres natürlich während des Grillens.
  • Vier Boote getroffen, davon ein Privatboot.
  • Eisvogelstatistik: AD 10, RD 7, ACD 3 - letztere hat erst Abends mitgespielt.
  • Hechtstatistik: mehrere Bisse, davon ein Hecht ca. 2Fuß (á Schuhgröße 42) - wieder frei gelassen - wir essen lieber Steaks oder Burger.
  • Zudem haben wir einen Geo-Cache besucht.

Heute haben wir zum ersten Mal das Datumsbewußtsein verloren - sprich wir sind im Urlaub angekommen und dieser fängt an zu wirken.

Gegen 14 Uhr begannen wir in Haughtons Shore zu grillen - ein herrliches Fleckchen Erde.
Der Küchenchef und der Kapitän versuchten zum dritten Mal den Cache vor Ort zu finden ==> jedoch scheint es, daß dieser Cache wieder vor ca. 2 Wochen gemuggelt wurde.
Natürlich fing es an zu regnen als das Grillgut auf dem Grill lag. Wir flüchteten mit dem Grill unter einen anderen Baum als Regenschutz und blieben hier trocken.

Beim Angeln ist die Kurbel an der Rolle des Seniors teilweise abgebrochen. Unser Senior war aber der Meinung, daß das nichts macht und angelte weiter - schließlich betreibt er nur Schönwetter-Schleppangeln. Trotz des Defektes konnte dennoch der Hecht angelandet werden.

Speiseplan:
  • Frühstück: Rusher, Hash Brown , aber kein Rührei (gab es nicht im Supermarkt), dafür Croissants - alles frisch und heiß aus dem Supervalu im Ballyconnel.
  • Mittags: gegrillt: Rusher, Mais und Brot je individuell gewürzt.
  • Abends: Bratkartoffeln mit Salamistückchen bzw. Heringssahnefilets.
Schööön  - weiter waaaachsen, wir kommen wieder....
Entlang des SEWs (I) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen
 
Entlang des SEWs (II) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen
Entlang des SEWs (III) - wir lassen die Landschaft vorbei fließen

Zwei Fuss Hecht - schwimmt wieder im SEW

Mittwoch, 9. Oktober 2013

05.10.2013 - Richtung Shannon-Erne-Waterway (SEW)

Enniskillen - Ballyconnel - 7,5 Motorstunden.

Zusammenfassung:
  • 12 Boote, davon 10 Privat-Boote, Eisvögel: AD 3, RD 3; 1 Geo-Cache aufgesucht und einen weiteren Geo-Cache aufgelöst.
  • Wetter: Genial, dafür wieder keine Regenbögen.
  • Zum ersten Mal haben wir (Seniors und Juniors) blühende Fuchsienhecken im Oktober entdeckt.

Es lassen sich einige Infrastruktur-Änderungen/Verbesserungen nach fast einem Jahr Stillstand im Moorings-Hafen feststellen - jawohl der Ort heißt wirklich Moorings.
Das Moorings-Restaurant wird wieder betrieben und das Jetty wird erweitert. Jedoch nicht von/für Carrick Craft die von Tully Bay ab Saison 2014 hierher ziehen werden.
Laut "Insidern" hat sich Carrick Craft verpokert und muss wohl drauf zahlen. Denn fast alle Jetty-Plätze (alt und neu) sind in einer Hand die bisher mit Carrick Craft noch keinen Vertrag geschlossen hat - die wenigen Restplätze gehören zum Restaurant bzw. sind öffentlich.
Genau diese Plätze werden heute von sechs umgelegten Bargen belegt ==> Ostern 2014 soll alles fertig und betriebsbereit sein. Ansonsten kann Carrick Craft ja auch nach Belturbet weiter ziehen. Hier gibt Emerald Star seine Marina zum Ende des Jahres 2013 auf.
Auch gegenüber Inis Rath (heute auch ugs. Hare Krishna Island genannt) gibt es bauliche Erweiterungen.

Zunächst haben wir die Barge "The Puzzler" wieder am Theater entdeckt - diese Barge haben wir in fast jedem unserer Trips getroffen.

Zwischendurch inspizierten wir "unsere Wunsch-Zweit-Wohnsitze" und die der "Dinkelburghs" während der Fahrt vom Wasser aus. Alles war OK - die Hecken sind geschnitten, der Rasen gemäht und die Erweiterungsbauten erfolgten wie geplant - jaja ... hier leben einige "Wohlfahrtsempfänger" deren Anwesen von der Straße eher unscheinbar aussehen.

Unser Senior hatte ein mittleres bis großes Hechtmonster, war aber zu hastig beim einholen => Statistik: es bleibt bei NULL Hechten.
Am Abend besuchten wir per Dinghi einen Cache.

Speiseplan:
  • Zu Essen gab es zum Frühstück Toast mit Marmelade, Käse oder Wurst, 
  • Mittags Nix und 
  • Abends "Kinderschnitzel" (500gr. Fillet-Steak).
Unser Wunsch-Zweit-Wohnsitz in Enniskillen inkl. Zweitwohnsitz-Boot

Die Ruderer wünschten keinen Wellenschlag dafür strenge Rechtsfahrt
NEIN kein Wunsch-Zweit-Wohnsitz, sondern das Theater
mit Bootsanleger und The Puzzler-Barge davor
HERRLICH - diese Aussicht!
Killyhavlin Hotel - mit public mooring

Zweit-Wohnsitz der Dinkelburghs - unser Nachbarn :-)
Kurz vor Moorings - jawohl der Anleger heißt so.

Jetty-Ausbau - aber (noch) nicht für Carrick Craft
Der öffentliche Anleger wird von Bargen belegt.
Unterwegs auf Upper Lough Erne (ULE)
Unterwegs auf Upper Lough Erne (ULE) - II
 
Unterwegs auf Upper Lough Erne (ULE) - III (Aussicht aus dem Schlafraum der Seniors)
Unterwegs auf Upper Lough Erne (ULE) - III

Ein weiterer unserer Wunsch-Zweit-Wohnsitze - auch in 2013 wieder erweitert
Unterwegs auf Upper Lough Erne (ULE) - IV
Crichton Tower im ULE in der Nähe des SEW

Lock 1 im SEW - im Hintergrund eine blühende Fuchsienhecke

Die Mädels im Anglers Rest in Ballyconnel - ok: die Jungs hatten die "Kinderschnitzel"
(siehe oben) - aber die Mädels brauchten auch nicht zu Hungern.

Dienstag, 8. Oktober 2013

04.10.2013 - Erster Tag auf dem Erne mit der Inver Queen II

Aghinver - Enniskillen - 2,2 Motor-Stunden

Zusammenfassung:
  • Nicht geangelt, 
  • keine Eisvögel, 
  • kein Bootsverkehr, 
  • dafür ein Geocache.

Mit gedrosselter Geschwindigkeit ging es nach Enniskillen. Hier haben wir unser Mittag- als auch unser Abendessen eingenommen.Dazwischen war Einkaufen angesagt.

Auf dem Weg nach Enniskillen besuchten wir einen T5-GeoCache (in D braucht man dafür eine Einzelkämpferausbildung - hier genügte ein Boot) und lösten einen unserer alten Caches auf.

Zum Einkaufen sind die Jungs mit dem Dinghi gefahren, während die Mädels den Umweg durch das Shopping-Center wählten - warum wohl?
Im Supermarkt angekommen hatten die Mädels plötzlich weniger Geld in den Taschen, dafür eine neue Handtasche, ein Handy-Cover, ein Handy-Stift und Eiscreme.

Im Supermarkt fielen neben den notwendigen Lebensmitteln für die Juniors auch "lebens-"notwendige Halloween- und Girls-Jacken ab. Alles zusammen wurde per Dinghi - entsprechend dem Befehl des Käptains AD - zum Boot transportiert ==> somit musste alles dreimal angefasst werden!?!

Zum Abschluss leisteten sich die Jungs eine Fahrt mit dem Dinghi um Enniskillen-Island. Da der Wasserstand niedriger als üblich ist, wurde aus Sicherheitsgründen der Außenborder nicht tief ins Wasser eingehängt - dies war auch gut so....

Insgesamt war das Wetter durchwachsen ...  Regen bis Sonnenschein - aber kein Regenbogen.

Speiseplan:
  • Frühstück: Toast mit Marmelade, Wurst oder Käse,
  • Mittags und Abends Pubfood im Weatherspoon (Linen Hall) in Enniskillen.
Lower Lough Erne (LLE) -
oder unser erster 3000er, der Gipfel ist in den Wolken ;-) - oder?
Inselwelt des Lower Lough Erne (LLE)

Devenish Island
Portora Lock - wie üblich ohne Funktion (wird sich aber in Kürze ändern)

Kurz vor Enniskillen - vor uns ein Kajak-Fahrer (ein hier inzwischen sehr beliebter Sport)

03.10.2013 - Anreise zum Boot

UK: Folkestone - London - Liverpool-Birkenhead

Oh Ja - alle Baustellen aus der letzten Anreise sind von Belgien nach UK umgezogen!

Zum Glück war es unser Plan Nachts durch UK in Richtung Liverpool-Birkenhead zu fahren.

Englandweit sind in dieser Woche großes Reinemachen (Hecken, etc.) und Fahrbahnreparaturen angesagt. Der Effekt waren viele gesperrte Doppelspuren und sogar Vollsperrungen auf der M25 (Ringautobahn um den Großraum London). Negativer Nebeneffekt für unseren Senior ist voraussichtlich ein Ticket in London (Aufgrund einer Vollsperrung runter von der M25 und rauf auf Londons Hauptstraßen). Mal schauen was 4km morgens um 2 Uhr in London kosten - der Bootsvermieter schätzt dies auf 60 Pfund :-(
Vielleicht haben wir aber auch Glück, denn es soll in London viele blitzende Radarkontrollen ohne "Photo-Innenleben" geben - mal schauen.
Nachtrag: bis Ende Jan 2014 ist kein Ticket angekommen :-)

Gegen 5 Uhr haben wir Liverpool-Birkenhead erreicht und im Tesco a) das Keramikzimmer besucht und b) erste Lebensmittel für das morgige Frühstück gekauft.

Für Kaffee und heiße Schokolade wurde wieder ein McD gesucht und gefunden - um diese Uhrzeit hat ja sonst nichts geöffnet. Anschließend war der Senior der Meinung: nun haben wir aber genug McD für den Urlaub gehabt ..... mal schauen....

Gegen 10:30 Uhr starte die Fähre nach Belfast. Zunächst haben wir alle gemeinsam etwas gegessen und getrunken. Aufgrund der langen PKW-Anreise ging der Senior schnell zum Duschen und Schlafen - der Rest des Teams hatte es sich an Bord bzw. dem Restaurant gemütlich gemacht.

Um 18:30 Uhr erreichten wir Belfast. Leider ergoss sich zur Rush-Hour auch noch ein heftiger Regenschauer über uns und wir benötigten einige Zeit auf der Autobahn um die Stadt inkl. Speckgürtel hinter uns zu lassen.

Endlich erreichten wir Enniskillen.Gegen 20:15 Uhr bestellten wir unser Abendessen in unserem Lieblingspub dem Linen Hall (Weatherspoon-Kette).
Zu unserem Glück war auch der lokale Uhrmacher im Pub. Er erhielt gleich drei defekte Uhren zur Reparatur in die Hand gedrückt plus ein Pint seines bevorzugten Ales (engl. Bier). Offen war damit nur die Zeitdauer für die Reparatur. Wir schlugen zwei Termine vor: morgen gegen 10 Uhr oder in ca. 10 Tagen - wir waren von seiner Wahl (10 Tage) nicht wirklich überrascht.

Ziemlich müde erreichten wir kurz nach 22 Uhr unser Boot - die Heizung heizte und das Boot war gemütlich warm. Nun stand das Notwendigste einzuräumen an, sowie ein letzter Schlummertrunk für den Senior und ab ins Bett für alle an, siehe auch www.ab-insBett.de.



02.10.2013 - Abreise zu unserem nächsten Irland-Trip

Glees - UK

16 Uhr - Abfahrt Richtung Aachen und über die Niederlande und Belgien nach Calais in Frankreich um unsere Tunnelverbindung zu erreichen.
Mit Blick auf Verzögerungen / Staus vor allem auf den belgischen Autobahnen haben wir die Reserve bis zur Eurotunnel-Passage großzügiger eingeplant und die Verbindung 23:50 Uhr gebucht.
Heute lief es flüssig - fast alle Baustellen sind fertig.

Somit sitzen wir schon vor 21 Uhr im McD in Calais und nutzen das Free WiFi um den Eurotunnel umzubuchen. Zur Auswahl stehen 21:49 Uhr zu 41€ Mehrkosten oder 22:20 Uhr ohne Mehrkosten.

Zum Glück haben wir 22:20 Uhr gewählt, da Polizei und Zoll je(?) UK und F die wenigen Fahrzeuge auf dem Gelände genauer prüften - alleine für unsere vier Pässe benötigte die britische Passkontrolle weit mehr als fünf Minuten Prüfaufwand.

Gegen 21:50 Uhr Ortszeit waren wir in UK und 15 Minuten später im nächsten ASDA (24h-Supermarkt) - hier sind die Toiletten sauberer als im Eurotunnelzug und es können erste und/oder vergessene Artikel gekauft werden.

Leider schien es, als ob die "2012/13-Baustellen aus Belgien" nach UK verzogen sind. Was zur Folge hatte, dass wir die eingesparte "belgische Reserve" in England auf brauchten.